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Diablo 3


Gut 10 Jahre nach dem Release von "Diablo 2" hat Blizzard den Nachfolger zum erfolgreichsten Hack’n Slay RPG angekündigt. Diablo 3 befindet sich zum heutigen Zeitpunkt schon drei Jahre in der Entwicklung. Umso erstaunlicher ist, dass die Jungs das Geheimnis bis jetzt für sich behalten konnten. Aber die Gerüchteküche brodelt bekanntlich schon länger in der Community. Die wildesten Theorien entstanden zum Mythos Diablo 3. Wir fassen die wichtigsten Fakten in dieser kleinen Vorschau für euch zusammen.

Gameplay
Das grundlegende Spielprinzip, bekannt aus dem Ur-Diablo, wird sich auch im dritten Teil nicht ändern. Mit wilden Klick-Orgien und einem packenden Sammeltrieb geht es auf Monsterjagd.
Das Spielgeschehen findet wie im Vorgänger in der Welt von Sanctuary statt. Dabei durchstreift unser Held zufallsgenerierte Dungeons und prächtige Außenareale. Dabei erkunden wir nicht nur neue Gebiete, sondern finden uns auch in altbekanntem Terrain wieder, wie beispielsweise der Kathedrale in Tristam, die noch aus dem ersten Diablo bekannt ist. Eine der größten Neuerungen ist die interaktive Umgebung. Die Welt ist nicht mehr unzerstörbar - so kann man sich beispielsweise mit Hilfe einer umgestoßenen Wand ganze Monsterhorden vom Hals schaffen. Des Weiteren lassen sich Objekte auch völlig sinnfrei zerstören. Die Gebiete sind zudem gefüllt mit reichhaltigen Schätzen. Doch Vorsicht... nicht alle Truhen lassen sich einfach so öffnen und neuartige Fallen in Diablo 3 dürften für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Heldenklassen
Insgesamt wird es fünf verschiedene Heldenklassen geben. Bereits bestätigt sind der Barbar sowie der Hexendoktor. Der Barbar ist, wie aus dem Vorgänger bekannt, die mit brachialer Gewalt gegen Monsterhorden vorgehende Kampfmaschine. Dabei kann er auf ein breites Arsenal an Waffen und Rüstungen zurückgreifen.
Der Hexendoktor hingegen ist eher vergleichbar mit einem Totenbeschwörer. Er kann sich Begleiter herbeirufen, die mit ihm in den Kampf ziehen und diverse Flüche und Zauber auf die Gegner hetzen. Mehr Klassen wurden allerdings noch nicht bekannt gegeben. Wir können aber davon ausgehen, dass weitere Klassen denen aus den Vorgängern ähneln werden. Übrigens... Jede Heldenklasse wird es als männliche und weibliche Version geben.

Die Quests
Gab es in Diablo 2 nur sechs Quests pro Akt, erwartet uns diesmal eine weit aus größere Vielzahl von Aufträgen in Diablo 3. Diese erweitern sich im Laufe des Spiels und erzählen eine packende Geschichte. Apropos Geschichte: Diablo 3 ist ca. 20 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Teils angesiedelt, als der Höllenfürst von unserem Helden in eben diese Hölle zurück geschickt wurde.
Mit von der Partie ist auch der Horadrim Deckard Cain, der dem Spieler mit seinen Identifikations-Service wieder zur Seite stehen wird. Auch er wird einen großen Teil zu Handlung in Diablo 3 beisteuern. Nicht nur Deckard Cain wird aus dem alten Diablo vertreten sein, sondern auch viele andere. Aber hierbei hält sich Blizzard noch bedeckt, welche es sein werden.

Multiplayer
Der Multiplayermodus wird wieder auf dem bewährten Battle.net basieren. Dabei besteht die Möglichkeit, die Kampagne im Kooperations-Modus mit einem Mitstreiter durchzuspielen oder in perfekter PVP Manier sich gegenseitig die Rübe einzuschlagen. Mit wie vielen Spielern dies gleichzeitig geschehen wird, wurde noch nicht festgelegt. Man kann sich allerdings sicher sein, dass sich einem Spiel vier bis acht Spieler anschließen werden können.
Ein großes Problem des Vorgängers waren Cheater und Duper. Dieser Gattung von Spielern will Blizzard mit einem ausgeklügelten System einen Riegel vorschieben. Details hierzu wurden allerdings noch nicht verraten. Ebenfalls nicht geklärt ist die Frage, ob monatliche Gebühren für den Onlinedienst bezahlt werden müssen.

Grafik
Die Grafikengine ist eine komplette Neuentwicklung. Dabei bleibt sich Blizzard ihrem Grafikstil treu und verpasst Diablo 3 eine schöne 3D-Engine, die ähnlich wie die World of Warcraft - Engine einen dezenten Comiclook aufweist. Schön anzusehen sind die Grafikeffekte, die durch Fähigkeiten und Monsterhorden ausgelöst werden. Untermalt wird das Ganze von einer prächtigen Soundkulisse. Auch die leistungsstarke Physikengine Havok wird zum Einsatz kommen. Damit fallen die Umgebung und die Monster physikalisch korrekt in sich zusammen.

Ausblick
Ein Releasetermin wurde, wie es bei Blizzard üblich ist, nicht bekannt gegeben. In den nächsten zwei Jahren sollte man allerdings nicht erwarten, das Spiel in Händen halten zu können. Wie wir alle wissen, sind die Jungs von Blizzard Perfektionisten und das Spiel wird nicht eher erscheinen, als es in den Augen der Entwickler als perfekt einzustufen ist.
Ich persönlich habe vollstes Vertrauen, dass Diablo 3 an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen wird und uns ein Spielerlebnis bescheren wird, welches seinesgleichen sucht.


Alexander Hartmann - 01.07.2008